Die Vergessene von Karin Slaughter
Die Vergessene Rezension
Vielen Dank an netgalley und den Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares, dies beeinflusst meine Meinung keineswegs.
Um was geht es in diesem Buch?
1982 macht sich, an einem kleinen Ort in der Ostküste, die 17-Jährige Emily für ihren Abschlussball zurecht. Doch sie verbirgt ein Geheimnis, das ihr am Ende des Abends zum Verhängnis werden wird.
Nach dieser Tragödie haben sich Freunde und Familie abgeschottet und niemand in dem kleinen Ort spricht mehr über das Mädchen. Vierzig Jahre später möchte Andrea Oliver der Sache auf den Grund gehen und den Mörder des Mädchens endlich finden, bevor sich die Tragödie von damals wiederholt.
Meine Meinung: Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen, das hier konnte mich allerdings nicht ganz überzeugen. Als klassischen Thriller empfand ich das Buch beim Lesen nicht, für mich war es mehr ein Drama.
Das Buch strotzt nur so vor toxischen Beziehungen und Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, die auch noch alle in der Nähe wohnen und sich irgendwie kennen, sogar eine Clique sind. Mittendrin befindet sich dann das viel zu nette, naive Mädchen das sich die falschen Freunde ausgesucht hat und nun einen hohen Preis dafür zahlen muss.
Ich konnte zwar mit dem Mädchen mitfühlen, aber eine Spannung konnte die Geschichte nie so wirklich aufbauen, auch war sie mir viel zu langwierig. Vielleicht hätte ich einfach weniger Seiten gebraucht um genug Spannung zu erleben. Am Ende blieben mir noch einige Fragen unbeantwortet und es fehlte mir etwas, um die Geschichte komplett rund zu machen.
Das eigentliche Geschehen spielte sich 1982 ab, dadurch bekommt man als Leser bei den Ermittlungen einiges an Rückblenden, was ich sonst immer sehr gut finde da dies Spannung aufbauen kann. Aber hier erlebte ich dadurch leider das komplette Gegenteil.
Fazit: Für mich leider kein gelungenes Buch, bei dem ich mich zwingen musste es zu beenden.
Bewertung: 2.5/5 Sternen

Kommentare
Kommentar veröffentlichen