Gegen alle Regeln Rezension
Um was geht es? Als David Child wegen Mordes verhaftet wird, wendet sich das FBI an Strafverteidiger Eddie Flynn: Er soll Child vertreten und dazu bringen, als Zeuge gegen eine skrupellose Anwaltskanzlei auszusagen, die im Verdacht steht, an einem globalen Betrug beteiligt zu sein. Eddie bleibt keine Wahl, denn das FBI erpresst ihn mit belastenden Unterlagen über seine Ehefrau Christine, die ihre Unterschrift ahnungslos unter ein brisantes Dokument gesetzt hatte. Als er Child zum ersten Mal trifft, weiß er, dass der Mann unschuldig ist, auch wenn die Beweise gegen ihn überwältigend scheinen. Er muss einen Weg finden, Childs Unschuld zu beweisen und gleichzeitig seine Frau zu schützen – nicht nur vor dem FBI, sondern auch vor der Firma.
Wie fand ich das Buch? Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen, konnte kaum mit den Lesen aufhören. Wie auch schon der 1. Fall für Flynn, lies mir auch das keine Ruhe ehe ich es beendet habe, ein echter Pageturner. Da ich Gerichtsromane generell gerne lese, freue ich mich mit dieser Reihe endlich einen würdigen zu finden, denn dieser ist kein staubtrocken erzählter. Der Roman startet mit einem dramatischen Prolog und die Spannung zieht sich durch die gesamte Handlung bis zum aufregenden ende.
Die Namen sind einprägsam und als Leser hat man das Gefühl hautnah mit dabei zu sein. Eddie Flynn ist wegen seiner zwielichtigen Vergangenheit eine spannende Figur, bringt trotz mancher fragwürdigen Verbindungen dennoch eine gewisse Aufrichtigkeit mit, was ihn so sympatisch macht.
Der Autor schafft es immer wieder mich in den Bann der Geschichte zu ziehen. Er schafft es früh einen Plan zu entwickeln der sich nach und nach entfaltet, dabei achtet er auch auf kleine Details und hält so seinen Leser bei Laune .
Fazit: Ein Pageturner, der Lust auf weitere Bücher des Autoren macht.
5/5
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