Where my soul belongs Rezension
Eine Ballonfahrt als Gewinn einer Tombola … Das kann der sicherheitsliebenden Leena nicht mal die attraktive Begleitung schmackhaft machen. Doch als Sam versichert, alles im Griff zu haben, überwindet sie ihre Angst und steigt ein. Nichtsahnend dass sie sich dabei auf eine Reise einlässt, die turbulenter ist als das Gewitter, das sie zu einer Notlandung zwingt. Als sie sich in eine Waldhütte retten und dort die Nacht gemeinsam verbringen, findet Sam Leenas Spring-Bucket-List – eine Liste voller Unternehmungen, von denen Leena zwar träumt, aber nicht in die Tat umsetzt. Heimlich plant er die Ausflüge für Leena, um ihr vor Augen zu führen, was die Welt zu bieten hat – doch tut er das wirklich für sie oder versucht er damit nur, seine eigene Vergangenheit wiedergutzumachen?
Hier begeben wir uns in das kleine Örtchen Saint Mellows, wo es Klatsch und Tratsch gibt, es aber den Anschein macht als sei es dort wunderschön. Das Setting in dem Buch hat mir sehr gut gefallen, die Charaktere leider weniger und generell ging mir in der Geschichte alles viel zu schnell.
Leena ist ein Mensch dem es schwer fällt aus seiner Routine zu kommen, alles sollte Tag für Tag gleich sein und irgendwann ging sie mir ein wenig auf die Nerven. Sie scheint ansonsten zwar nett zu sein, aber richtig warm mit ihr wurde ich nicht.
Sam ist da ganz anders, auch wenn sich seine Stimmung teils schnell ändern kann. Er ist ganz anders als man es anfangs erwartet. Er hasst sein Leben momentan und möchte eigentlich wieder zurück in seine alten Routinen, doch dies scheint nicht möglich zu sein.
Die Idee des Buches hat mich angezogen, denn das Abarbeiten einer Bucket-List klang sehr interessant, doch das Geschriebene war mir zu flach und irgendwann wurde die Geschichte zäh. Nur ab und zu gab es einige spannende Passagen, die aber schnell wieder verflogen sind. Ich hätte mir hier mehr Tiefe gewünscht.
Das Laster der Beiden Charaktere lässt lang auf sich warten und deshalb verliert man den Bezug zu den Beiden und kann sie nicht mehr so ganz verstehen. Auch kamen die großen Gefühle für meinen Geschmack ein wenig zu schnell und am Ende kam für mich alles zu schnell auf den Tisch, hätte man definitiv anders lösen müssen um mir ein Lesevergnügen zu bereiten.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir ganz gut, aber dennoch musste ich mit zwingen die Geschichte nicht frühzeitig abzubrechen.
Ein Buch das ich nicht noch einmal lesen würde, dennoch gebe ich dem zweiten Band der Reihe noch eine Chance und hoffe, dass es sich besser lesen lässt als diese Geschichte.
Meine Bewertung lautet deshalb wie folgt: 2,5/5
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